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Feuerwehr Kirch Göns Posts

Ewald Binzer ist seit über 70 Jahren Feuerwehrmitglied

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(pf) Eine seltene Ehrung konnte jetzt auf der Jahresmitgliederversammlung des Kirch-Gönser Feuerwehrvereins im neuen Feuerwehrgerätehaus vorgenommen werden: Ewald Binzer ist seit über 70 Jahren Vereinsmitglied. Nach Schulentlassung und Konfirmation trat er mit vierzehn Jahren in die Kirch-Gönser Feuerwehr ein, die damals noch nicht wie heute in Einsatzabteilung und Feuerwehr(unterstützungs)verein getrennt war. Lange Jahre war er als sogenannter „Steiger“ in der Feuerwehr aktiv. Heute gehört er dem Feuerwehrverein an und besucht gerne die monatlichen Treffen der Alters- und Ehrenabteilung.

Vor der Jahresmitgliederversammlung erfreute die Feuerwehrmusik Butzbach-Kirch-Göns unter Leitung von Petra Scholl die Anwesenden mit einem kleinen Blaskonzert. Danach eröffnete der 1. Vorsitzende Markus Mohr die Versammlung und gab den derzeitigen Mitgliederstand mit 315 Personen an. Aufgrund der Coronapandemie war die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses die einzige größere Veranstaltung 2020/21. Für dessen Innenausbau stellte der Verein über 30.000,- Euro zur Verfügung und sponserte das dritte Auto der Einsatzabteilung mit über 40.000,- Euro und vielen Arbeitsstunden durch Vereinsmitglieder.

Anschließend gab Wehrführer Jörg Winter seinen Jahresbericht ab. Danach besteht die Einsatzabteilung derzeit aus fünf Frauen und 30 Männern. In 2020 gab es zehn Einsätze, darunter drei Kleinbrände, eine technische Hilfeleistung bei einem Gefahrgutunfall auf der Autobahn, der Großbrand eines Hochhauses in Butzbach und die Sprengung eines Geldautomaten in Kirch-Göns. Der Ausbildungsbetrieb der Einsatzkräfte war durch Corona eingeschränkt, dennoch wurden 20 theoretische und praktische Übungseinheiten durchgeführt und mehrere Sonderübungen wie Atemschutzgeräteträgerweiterbildung. Acht Einsatzkräfte nahmen an Lehrgängen teil. 

Zum Abschluss seiner Ausführungen ging Jörg Winter kurz auf das neue Feuerwehrgerätehaus ein. Der Bau wurde in unzähligen Besprechungen und Begehungen durch Aktive begleitet, die darauf hinwirkten, dass gut und zweckdienlich gebaut wird. Hierdurch habe die Stadt viel gespart. Einige Dinge hätte man gerne anders gehabt, aber im Großen und Ganzen passe es. Schade sei nur, so Winter, dass mit dem Einzug in das Haus die Ausführung von Gewerken eingestellt wurde, so in den Bereichen Außenanlagen, IT und Elektrobereich. Hier sagte der anwesende Stadtrat Dieter Söhngen, der den terminlich verhinderten Bürgermeister Michael Merle vertrat, die baldige Abarbeitung der Mängelliste in seinem Grußwort zu. Ortvorsteher Stefan Euler hoffte in seiner Rede, dass die letzten Kleinigkeiten bald erledigt würden. 

Für die Feuerwehrmusik teilte Thomas Bier mit, dass man aufgrund Corona 2020 nur kurz im Sommer habe üben können. In 2021 endlich wieder der erste Auftritt beim Tag der Feuerwehr auf dem Butzbacher Marktplatz. Derzeit würden zehn Jugendliche an Instrumenten ausgebildet. Unter Corona zu leiden hatte auch die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses, die jetzt aber wiederaufgenommen wurde.  Die Jugendfeuerwehr hat derzeit sechs Mitglieder, wie deren Leiter Benjamin Griessl berichtete. In der Minifeuerwehr sind zehn Kinder aktiv, die von Tabea Mohr betreut werden. Nach der Bekanntgabe der finanziellen Verhältnisse des Feuerwehrvereins durch Kassenwart Steffen Häuser wurde der gesamte Vorstand durch die Versammlung einstimmig entlastet.

Die Ehrungen langjähriger Mitglieder nahmen 1. Vorsitzender Markus Mohr und 2. Vorsitzender Jörg Winter vor. Für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurden Sabine Winter, Günter Weber und Andreas Binzer geehrt. Seit 50 Jahren Vereinsmitglieder sind Carmen Wolfheimer, Norbert Probost und Walter Waldherr, die gleichzeitig zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden. Für 60 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurden Klaus Herbel, Albert Ceh, Helmut Ceh, Klaus Schwarzer, Willi Rusch und Roland Meier geehrt. Und danach für seine über siebzigjährige Treue zum Feuerwehrverein Ewald Binzer.   

Stadtbrandinspektor Christian Veitenhansl hob in seinem Grußwort die Schlagkraft der Kirch-Gönser Einsatzabteilung hervor. Atemschutzgeräteträger seien sehr wichtig. Auch da sei Kirch-Göns sehr gut aufgestellt. Und im neuen Gerätehaus sei jetzt alles da, was eine Einsatzabteilung benötige. Von der befreundeten Feuerwehr Rosche-Prielip waren Ortsbrandmeister Gerhard Schulze, sein 1. Stellvertreter Nils Nielsen, Jens Enge und Dieter Guhl, auch ehemaliger Bürgermeister, angereist. In seinem Grußwort sagte Gerhard Schulze, es sei eine Herzensangelegenheit gewesen, zur Versammlung nach Kirch-Göns zu kommen. Er freute sich über das neue Kirch-Gönser Gerätehaus, das er und seine Kameraden erstmals besichtigen konnten und wünschte viel Spaß im Gebäude im Dienst am Mitmenschen.

Herzlich willkommen im Feuerwehrhaus Nr. 10

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Gestern bezogen wir unser neues Feuerwehrhaus. Von unserer alten Heimat brachen wir mit der gesamten Truppe auf.

Begleitet wurde der Umzug auch von einer Drohne. Vor dem Umzug wurde die komplette Mannschaft auf Corona getestet.

Wir danken der FF Butzbach für die gute Zusammenarbeit mit dem PuMa Team und dem KFV Wetterau.

Umzug Teil 1

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Am heutigen Samstag hat unsere Einsatzabteilung bereits mit großem Engagement den ersten Teil des Umzugs in das neue Feuerwehrhaus bewältigt. Es konnten bereits viele Vereinsgegenstände sowie Regale und gelagerte Materialien umgezogen werden. Ausschließlich die einsatzrelevanten Gegenstände verblieben im alten Feuerwehrgerätehaus.
Zu Beginn wurden die Kameradinnen und Kameraden am alten Standort von frisch geschulten Einsatzkräften abgestrichen und ein Coronaschnelltest durchgeführt.
Wann der endgültige Umzug stattfinden kann, steht leider bisher noch nicht fest.

Gerätewagen-Logistik für die FF Kirch-Göns

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Der Feuerwehrverein der Freiwilligen Feuerwehr Kirch-Göns hat der Einsatzabteilung für den Feuerwehrdienst einen Gerätewagen-Logistik (GW-L) beschafft.

Ein solches Fahrzeug hat verschiedene einsatztaktische Funktionen, da es individuell für den jeweiligen Einsatzzweck beladbar ist. Die optionale Beladung wird im Feuerwehrhaus in Rollcontainern vorgehalten, die dann über die Laderampe ins Fahrzeug geladen und zum Einsatzort transportiert werden. Ob Schlauchmaterial, Rüstholz oder Beleuchtungskomponenten – der GW-L bietet zahlreiche Möglichkeiten. Neben den genannten Einsatzmöglichkeiten kann dieses Fahrzeug auch zum Abtransport von benutztem Schlauchmaterial und kontaminierter Einsatzkleidung genutzt werden. 

Aktuell ist der Kirch-Gönser GW-L noch nicht einsatzbereit. Einige Kameraden arbeiten mit Hochdruck an der Ausstattung des 7,5-Tonners, damit er bald übergeben und in Dienst gestellt werden kann.

Unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen trafen sich am vergangenen Freitag wieder Kameraden, um das Fahrzeug weiter auszubauen. So wurde dieses Mal Licht sowie Regale für die sichere Verladung der Standardausstattung eingebaut.

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