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Feuerwehr Kirch Göns Posts

Großübung in Pohl-Göns

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Mittwoch, 28.05.2014. Punkt 19Uhr ertönt die Sirene, die Melder piepen. Doch heute ist etwas anders. Denn statt dass die Mitglieder der Einsatzabteilung der freiwilligen Feuerwehr Kirch-Göns alles stehen und fallen lassen und zum Gerätehaus rennen, sind sie schon alle dort. Gespannt warten sie auf die Mitteilung per Funk, wo die Großübung, die für diesen Abend in Pohl-Göns vorgesehen war, genau stattfindet und auf was sie sich dort gefasst machen müssen: Kellerbrand im Kindergarten, es werden noch mehrere Personen vermisst.

Voll ausgerüstet fuhr die Kirch-Gönser Feuerwehr an den Einsatzort, an dem sie auf die Feuerwehr Pohl-Göns traf. Die Feuerwehr aus Ebersgöns folgte kurz darauf. Die Gruppenführer der Feuerwehren besprachen das Vorgehen. Die Feuerwehren aus Pohl-Göns und Ebersgöns bauten vor dem Kindergarten eine Wasserversorgung auf, während ihre Atemschutzgeräteträger bereits das Erdgeschoss nach vermissten Personen absuchten. Die Kirch-Gönser Feuerwehr baute gleichzeitig eine Wasserversorgung hinter dem Kindergarten auf. Dies bereitete einige Probleme, da der Kindergarten eingezäunt ist und die Schläuche über den Zaun gelegt werden mussten. Zur gleichen Zeit suchten die Kirch-Gönser Atemschutzgeräteträger den Keller ab. Dort trafen sie auf eine nicht ansprechbare Person. Mit Hilfe eines Tragetuchs wurde sie die schmale Kellertreppe hinauf und ins Freie getragen, wo sie von anderen Feuerwehrmitgliedern zum Verletzten-Sammelpunkt getragen wurde. Die Atemschutzgeräteträger gingen anschließend erneut in den Kindergarten, um nach weiteren Verletzten zu suchen.

Alle verletzten Personen konnten erfolgreich aus dem verqualmten Kindergarten gerettet werden. Mit Hilfe eines Injektionslüfters wurde das Gebäude anschließend wieder von Rauch und Qualm befreit. Nach dem Abbau gab es noch eine kurze Übungsnachbesprechung, bevor die Fahrzeuge wieder einsatzbereit in die Gerätehäuser zurückgefahren wurden.

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Nach getaner Arbeit saßen die Feuerwehrmitglieder der drei Feuerwehren noch beisammen, aßen und tranken gemeinsam und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Auf diesem Wege bedankt sich die Einsatzabteilung der freiwilligen Feuerwehr Kirch-Göns nochmals für die Einladung zur Großübung in Pohl-Göns!

Coldwater Challenge 2014

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Am 13. Mai 2014 forderte uns die FFW Gambach zur „Coldwater Challenge 2014“ heraus.

Sollten wir es innerhalb von 24 Stunden nicht schaffen einen Beitrag hierzu zu leisten müssen wir für sie grillen, so der Auftrag.

Kurzerhand fand sich ein Team zusammen, um „das Messer nicht stecken zu lassen“.

Gleichzeitig haben wir mit unserem Beitrag die Feuerwehren Rosche (Lüneburger Heide), Langgöns und Pohl-Göns herausgefordert ebenfalls innerhalb von 24 Stunden ihren Beitrag zu leisten. Sollte das Ziel nicht erreicht werden, laden wir uns ebenfalls bei ihnen zum Grillen ein.

Erst ging es in die Luft und dann ins Wasser

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Die Jugendfeuerwehr Kirch-Göns in Frankfurt

Als Belohnung für die teilweise anstrengenden Übungen in diesem Jahr, hatten sich die Betreuer der Jugendfeuerwehr Kirch-Göns etwas ganz besonderes überlegt.

Gemeinsam mit den Kindern fuhr man am 16. November 2013 nach Frankfurt um ein nicht alltägliches „Gefährt“ zu begutachten.
Es kann fliegen, ist Orange, 6 Millionen Euro teuer und hilft Leben zu retten.
Die Rede ist vom Rettungshubschrauber Christoph 2 aus Frankfurt.

Als man gegen 9:40 Uhr die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt erreichte, schien es zunächst als ob wir kein Glück haben und der Hubschrauber sich im Einsatz befindet.

An der Pforte angekommen, wurde allerdings klar, dass dem nicht so war.

Im zwölften Stock der Klinik wurden wir am Eingang zur dort ansässigen Polizeidienststelle empfangen, bekamen eine Sicherheitseinweisung sowie den schnellstmöglichen Weg zurück zum Eingang erklärt, denn im Falle eines Einsatzes, hätten wir nicht dort bleiben können.

Der diensthabende Pilot der Bundespolizei führte uns ein Stockwerk höher zum Hangar des „Christoph 2“ und dort stand er nun, der Hubschrauber vom Typ Eurocopter EC 135-Ti, dem schon so viele Menschen ihr Leben verdanken.

Für den Fall, dass ein Hubschrauber landet, erläuterte man uns ein paar wichtige Gefahren und Hinweise, wie wir uns zu verhalten haben. Im Anschluss hieran, durften die Kinder die Maschine ganz aus der Nähe ansehen und alle bekamen die Daten und Einbauten, die ein solcher Hubschrauber beinhaltet, erklärt.

Christoph 2 fliegt als so genannter Primärrettungshubschrauber in erster Linie Schwerverletzte oder Patienten deren Zustand einen schnellen und schonenden Transport erfordern. Aber auch für Verlegungen zwischen zwei Kliniken, zu Untersuchungs- oder Behandlungszwecken, dient die Maschine.

Da das Team – bestehend aus Pilot (Bundespolizist), Arzt (BGU Frankfurt am Main) und Rettungsassistent (Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main) – während der Besichtigung keine Alarmierung bekam, konnte Jugendfeuerwehrwart Benjamin Grießl als Dankeschön einen ausgemusterten Helm der Jugendfeuerwehr mit allen Unterschriften der Kinder und Betreuer überreichen.

Um den Tag vollkommen zu nutzen fuhren wir alle gemeinsam weiter ins Rebstockbad. Dort durften sich die Jugendlichen austoben, bevor es eine Abschlusspizza gab.

Alle sind sich einig – dieser Tag war ein ganz besonderer, der uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Interessierte Jugendliche im Alter von 10-17 Jahren sind jederzeit gerne „Willkommen“ bei der Jugendfeuerwehr mitzumachen. Wir treffen uns wöchentlich von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Kirch-Göns. Alle Termine findet man auch hier auf unserer Homepage.

Weitere Informationen rund um den Rettungshubschrauber „Christoph 2“ gibt es unter http://www.christoph2.de.

Die Jugendfeuerwehr Kirch-Göns bedankt sich noch einmal ganz herzlich bei der Besatzung des „Christoph2“ und wünscht weiterhin viel Erfolg bei den Einsätzen!

Einsatz für die Jugendfeuerwehr

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Einsatz für die Jugendfeuerwehr Kirch-Göns, stellen Sie Einsatzbereitschaft her „Feueralarm“!

Es ist 16 Uhr an einem Samstag als in Griedel die Sirenen aufheulen. Dichter Rauch quillt aus dem Bürgerhaus. Schnell ist den Brandschützern vor Ort klar, alleine funktioniert es nicht. Daher werden kurz darauf einige weitere Jugendfeuerwehren mit dem Stichwort „Feueralarm“ nachalarmiert. So auch die Jugendfeuerwehr Kirch-Göns. Um 16:04 Uhr wurde die Jugendfeuerwehr Kirch-Göns – die rein zufällig auf dem Pendlerparkplatz bei Griedel stand – alarmiert. Sofort rückten die Nachwuchskräfte mit Blaulicht und Martinshorn in die „Alte Hauptstraße“ nach Griedel aus. Vor Ort galt es den Brand durch einen Außenangriff unter Kontrolle zu bringen. Der Angriffstrupp übernahm die Rettung eines Verletzten aus dem Gebäude. Durch die schnelle Hilfe aller alarmierten Jugendfeuerwehren konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und somit „Feuer aus“ durch den Jugendfeuerwehrwart Benjamin Heinelt gegeben werden.

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Um das Bürgerhaus wieder rauchfrei zu bekommen setzten die Kirch-Gönser Brandschützer den Hochleistungslüfter ein. Glücklicherweise war dies nur eine Übung und so ließ man sich im Anschluss hieran Grillwürstchen, Pommes sowie kalte Getränke im Dorftreff Griedel schmecken. Die Jugendfeuerwehr Kirch-Göns bedankt sich noch einmal bei Benjamin Heinelt und dem ganzen Team der Jugendfeuerwehr Griedel für die Einladung und die perfekte Organisation.

Oswin Veith: Kirch-Göns hat Feuerwehr mit Zukunft

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Dieser Tage besuchte der Wetterauer Bundestagskandidat der CDU, Kreisbeigeordnete Oswin Veith, wieder einmal die Kirch-Gönser Feuerwehr, der er seit seiner Zeit als Butzbacher Bürgermeister sehr verbunden ist. So war er 2011 Schirmherr der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Wehr. Wie immer ließ sich Vetih über die Situation vor Ort informieren und besprach mit den Feuerwehrleuten aktuelle Probleme. Derzeit verfügt die Kirch-Gönser Einsatzabteilung über siebenundzwanzig Aktive. Vom Altersdurchschnitt her ist sie einer der jüngsten Butzbacher Einsatzabteilungen und tagesalarmsicher. Im Jahr 2012 hatte sie 46 Einsätze, in 2013 bisher sieben. Die Jugendfeuerwehr besteht aus zehn Mädchen und Buben, die Minifeuerwehr aus acht Kindern. Zwölf Mitglieder umfasst die Alters- und Ehrenabteilung. Der Feuerwehrverein hat derzeit 320 Mitglieder und einen sehr erfolgreichen Musikzug und Fanfarenzug. Oswin Veith, selbst Posaunist und auch der Feuerwehrmusik eng verbunden, zeigte sich über die Zahlen beeindruckt und meinte: „Kirch-Göns ist eine Feuerwehr mit Zukunft“.

In der lockeren Gesprächsrunde lobte Veith auch die neue Mitgliederwerbekampagne für Freiwillige Feuerwehren des hessischen Innenministeriums. Diese steht unter dem Motto „Alle brauchen die Feuerwehr. Die Feuerwehr braucht Dich“. Laut Veith sind die Feuerwehren die einzigen den Bürgermeistern von Städten und Gemeinden noch zur Verfügung stehenden Kräfte zur allgemeinen Gefahrenabwehr. „Oft werden sie als Erste zum Geschehen gerufen und müssen es richten. Da ist Sachverstand, Erfahrung und Können gefragt. Das alles vereinen die Frauen und Männer der Kirch-Gönser Feuerwehr. Das Dorf kann stolz darauf sein“, so der frühere Chef der Butzbacher Feuerwehren, Oswin Veith. Rund 74.000 Menschen sind in den hessischen Freiwilligen Feuerwehren ehrenamtlich zum Wohle der Allgemeinheit aktiv, darunter die Kirch-Gönser Einsatzkräfte. Was bisher in Kirch-Göns gut klappte, ist aber mancherorts ein Problem, der Neuzugang von Mitgliedern. Von daher die Kampagne der Landesregierung zur Mitgliedergewinnung. Eigentlich, so Veith, müssten alle Hausbesitzer Mitglied der örtlichen Feuerwehr sein. Und wer auf tolle Kameradschaft treffen will, sich für Technik begeistert, sei bei den Einsatzabteilungen richtig. Wie die Kirch-Gönser Feuerwehr freuen sich alle in Hessen auf neue Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner. Wehrführer Jörg Winter wies zum Abschluss des Gesprächs mit Oswin Veith auf die Internetseite www.allebrauchendich.com der Mitgliederwerbekampagne hin.

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