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Feuerwehr Kirch Göns Posts

Kinder besuchten Kirch-Gönser Feuerwehr

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Im Rahmen der Oster Aktiv Wochen der Stadt Butzbach besuchten mehrere Kinder die Kirch-Gönser Feuerwehr. Sie konnten die beiden Einsatzfahrzeuge ausgiebig besichtigen und bekamen sie erklärt. Kleidungsstücke der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr wurden ausprobiert und mit einer Handspritze lernten die Kinder wie man ein Feuer bekämpft. Zudem wurden Feuerwehrautos gebastelt. Als Höhepunkt kam dann auch noch die Drehleiter aus Butzbach angefahren und konnte ebenfalls besichtigt werden. Die Kirch-Gönser Feuerwehr weist darauf hin, dass die Minifeuerwehr sich am Samstag, den 20. April, um 14.00 Uhr am Gerätehaus trifft. Hierzu sind alle interessierten Kinder und Eltern eingeladen. Spiel rund ums Thema Feuer und Wasser und ein kleiner Imbiss warten auf die Besucher. Die genauen Zeiten von Mini- und Jugendfeuerwehr sind auf der Homepage www.feuerwehr-kirchgoens.de ersichtlich.

Kirch-Gönser Feuerwehrverein zog Jahresbilanz

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Auf seiner Jahreshauptversammlung zog der Feuerwehrverein Kirch-Göns jetzt Bilanz des vergangenen Jahres. Die sehr gut besuchte Versammlung begann mit dem Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden Markus Mohr. Er ließ die Veranstaltungen 2012 wie das gemeinsame Sommerfest mit dem Kleintierzuchtverein noch einmal Revue passieren. Er sprach auch über den Feuerwehr Bedarfs- und Entwicklungsplan der Stadt Butzbach und „Horrorszenarien“, die sich Politiker wünschen würden um Geld um jeden Preis zu sparen. So die Zusammenlegung von Wehren gegen deren ausdrücklichen Wunsch.

Wehrführer Jörg Winter bezeichnete anschließend in seiner Rede das Jahr 2012 als intensives Ausbildungsjahr. Insgesamt mussten die Feuerwehrleute zu 46 Einsätzen ausrücken, die ein breites Spektrum aufwiesen, darunter aber kein Feuer. Die Einsätze hätten gezeigt, dass in Kirch-Göns nach wie vor eine Tageseinsatzbereitschaft gegeben ist. Winter forderte in seiner Rede den Erhalt der Eigenständigkeit der Kirch-Gönser Wehr. Gerade habe die Landesregierung mitgeteilt, dass man Griechenland beim Aufbau von Strukturen der Freiwilligen Feuerwehr nach deutschem Vorbild helfe. Und zuhause würden Bestrebungen zum Abbau und Zusammenlegen von Wehren um sich greifen. Eine Zusammenlegung würde zum Verlust großer Teile der Aktiven führen, eine Tagesalarmsicherheit sei dann nicht mehr gegeben, möglicherweise auch keine grundsätzliche Einsatzfähigkeit.

Jugendwart Benjamin Grießl berichtete anschließend über die Aktivitäten von Mini- und Jugendfeuerwehr, die derzeit 18 Mitglieder zählen. Für den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr gab dessen Vorsitzende Betty Menk einen Bericht ab, der die Höhepunkte des letzten Jahres aufführte. Ganz kurz machte es Kassenwart Steffen Häuser mit seinem Bericht, nach dem das letzte Jahr mit einem geringen Plus abgeschlossen wurde. Bei den anstehenden Teil-Vorstandswahlen wurden der 1. Vorsitzende Markus Mohr, Kassenwart Steffen Häuser und 2. Schriftführer Thorsten Röhrig jeweils einstimmig wiedergewählt.

Der als Gast anwesende Ortsvorsteher Stefan Euler nahm zum Feuerwehr Bedarfs- und Entwicklungsplan Stellung. Er hoffte, dass in diese Angelegenheit nach dem Rücktritt von Stadtbrandinspektorin Bärbel Geretschläger und ihres Stellvertreters Alexander Heinz wieder Schwung kommt. Pfarrer Wiliam Thum dankte den Feuerwehrleuten, dem ehemaligem Fanfarenzug und dem Musikzug für deren Unterstützung bei kirchlichen Veranstaltungen. Die Kirchenverwaltung habe schon vor Längerem der Stadt das Grundstück zum halben Verkehrswert angeboten, da es sich bei dem eventuellen Bau eines Gerätehauses dort um eine gemeinnützige Sache handele. Bis jetzt sei auf das Angebot nicht schriftlich geantwortet worden, es erfolgte wohl nur ein Telefonanruf. Von der Feuerwehr der Samtgemeinde Rosche, Kreis Uelzen, waren Ortsbrandmeister Gerhard Schulz und Torben Richter zur Jahresmitgliederversammlung nach Kirch-Göns gekommen. Beide sind Vereinsmitglieder. Die seit Jahrzehnten bestehende Freundschaft zwischen Kirch-Göns und Rosche soll weiter gepflegt und ausgebaut werden. Die Zusammenarbeit beider Jugendfeuerwehren bezeichnete er als hervorragend.

Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Michael Kinnel bezeichnete die Kirch-Gönser Einsatzabteilung als gut aufgestellt. Kreisweit sei bei den Jugendfeuerwehren ein Mitgliederrückgang zu verzeichnen, bei den Einsatzabteilungen eine geringfügige Verbesserung. Zusammen mit dem Kreisbeigeordneten Oswin Veith überreichte Kinnel dem Kirch-Gönser Wehrführer Jörg Winter mit dem Bronzenen Ehrenkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes eine hohen Auszeichnung für dessen herausragende Leistungen und langjähriges außergewöhnliches Engagement auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens. Hanspeter Tiedemann und Kurt Müller wurden für ihre großen Verdienste um das Feuerlöschwesen mit dem Ehrenkreuz in Silber des Bezirksfeuerwehrverbandes geehrt. Der 1. Vorsitzende Markus Mohr verabschiedete Hanspeter Tiedemann und Mario Wilhelm aus dem Vorstand und überreichte beiden ein Präsent als Dank des Vereins. Hanspeter Tiedemann war seit 1986 Vorstandsmitglied als Vorsitzender und dann Ehrenvorsitzender des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Kirch-Göns. Nachdem er kürzlich seinen 75. Geburtstag feiern konnte, zog er sich jetzt aus der Vorstandsarbeit zurück. Markus Mohr dankte ihm für sein Engagement namens des Feuerwehrvereins. Mario Wilhelm war jahrelang als Beisitzer der Aktiven im Vorstand.

Seit fünfzig Jahren sind Werner Hanack, Klaus Heiden, Dieter Winter, Werner Gärtner, Willi Calling und Willi Kraeft Mitglieder des Kirch-Gönser Feuerwehrvereins. Für diese langjährige treue Mitgliedschaft wurden sie von der Versammlung zu Ehrenmitglieder ernannt. Sie erhielten das Ehrenabzeichen des Vereins nebst Urkunde. Zahlreiche Mitglieder wurden für ihre fünfzigjährige Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt. Der ehemalige Stadtbrandinspektor Dieter Winter meinte bei diesem Anlass, er habe sich immer als Vertreter der Einsatzabteilungen verstanden, nicht als verlängerter Arm der Stadtverwaltung. Und dass jetzt eine Stadtbrandinspektorin und ihr Stellvertreter quasi von den Wehren abgewählt worden seien, das habe es bisher nicht gegeben. Im Hinblick auf den Bedarfs- und Entwicklungsplan sagte Winter, die geplanten Zusammenlegungen seien Unsinn, zerstörten die Gemeinschaft. Aber vielleicht würden ja Stadtverordnete in die Einsatzabteilungen eintreten und dann die Lücken nach Zusammenlegungen auffüllen. Winter warnte davor, dass dann irgendwann die gesetzlich vorgegebene Einsatzzeit von zehn Minuten nicht mehr eingehalten werden könne. Da seien Probleme vorprogrammiert, unter anderen mit den Firmen im Magna Park. Denn dann stehe möglicherweise die Einrichtung einer Werksfeuerwehr auf dem Plan, was sicherlich von den Firmen als Standortnachteil gewertet werden würde.

Party statt Skispringen in Willingen

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Zum dritten Male fuhr die Kirch-Gönser Feuerwehr zum sonntäglichen Einzel-Skispringen nach Willingen. Doch in diesem Jahr gab es dort Party statt Skispringen. Wegen heftiger Windböen wurde erst der Start verzögert und dann ganz abgesagt. Die Gefahr war für die Athleten einfach zu groß, um sie einem Risiko auszusetzen. Die Stadionsprecher legten fetzige Party-Musik auf und animierten die über 11.000 Zuschauer zum Mitmachen. Bei toller Stimmung konnten sie das Publikum bei guter Laune halten. Doch dann kam das Unvermeidliche, das Springen wurde abgesagt. Enttäuscht fuhren die Zuschauer, darunter über 2.000 Feuerwehrleute aus Hessen und Nordrhein-Westfalen, nach Hause. Bei einem gemeinsamen Esssen ließen die Kirch-Gönser den Ausflug ausklingen.

Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung

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Jörg Winter als Wehrführer wiedergewählt

Alter und neuer Wehrführer der Einsatzabteilung der Kirch-Gönser Feuerwehr ist Jörg Winter. Dies ergab die diesjährige Mitgliederversammlung der Brandschützer. Von der Stadt Butzbach müssen die drei Feuerwehrleute noch in ihren Ämtern bestätigt werden. Neunzehn Mitglieder der Einsatzabteilung besuchten die Versammlung, die von Jörg Winter eröffnet wurde. In seinem Rechenschaftsbericht als Wehrführer benannte er die Einsatzstärke der Abteilung zum 31.12.2012 mit sechsundzwanzig Männern und einer Frau als gut. Die Tageseinsatzfähigkeit ist in Kirch-Göns nach wie vor gegeben. Im vergangenen Jahr mussten die Feuerwehrleute zu sechsundvierzig Einsätzen ausrücken, überwiegend als Folge von Fehlalarmen von Brandmeldeanlagen. Hinzu kamen verschiedene technische Hilfeleistungen. Ein richtiger Brandeinsatz war glücklicherweise nicht darunter.

Die Weiterbildung der Kirch-Gönser Einsatzkräfte nannte Jörg Winter “super“ aufgrund der zahlreichen Lehrgängen, die von Mitgliedern der Wehr absolviert wurden. Zwölf Übungen wurden im letzten Jahr abgehalten. Hinzu kamen die Begehung der Bosch-Halle im Magna Park, Übungen in Griedel und Gambach sowie eine mit einem verunfallten Auto. In Bad Nauheim mussten Einsatzkräfte die Atemschutzstrecke überwinden und im „Feuerdrachen“ das Löschen eines Kellerbrandes üben. Zum Abschluss seiner Ausführungen dankte Wehrführer Jörg Winter seinen Feuerwehrkameraden für das im letzten Jahr gezeigte Engagement und ging dann auf den derzeitigen Stand des Bedarfs- und Entwicklungsplanes der Stadt Butzbach für die Feuerwehren ein. Hier sei seitens der Stadt ein Konzept mit nur noch fünf Gerätehaus-Standorten vorgelegt worden. Laut Winter ist die Herkunft von darin genannten Zahlen seiner Meinung nach unklar. Kostenaufstellungen erschienen ihm zumindest teilweise stark überhöht. So sei für Kirch-Göns ein Massivbau vorgesehen, wo auch eine günstigere Container-Lösung ausreichen würde. Man habe selber Kosten für Kirch-Göns ermittelt und sei dabei auf eine Ersparnis von ca. 400.000,- Euro gekommen. Auch die im Konzept eingerechneten Baunebenkosten seien mit 25 % absolut unüblich und überhöht. Bei der Kostenplanung für die zu beschaffenden Fahrzeuge seien teilweise Preise ganz klar zu hoch angesetzt. Und grundsätzlich betrachte er das Konzept „kleine Autos für die Stadtteile“ als nicht sachgerecht. Bei den alle fünf Jahre erforderlichen Wahlen wurde Jörg Winter dann einstimmig von den Einsatzkräften zum Wehrführer wiedergewählt. Mit Markus Mohr und Sebastian Nitsche wurden zwei neue Stellvertreter jeweils einstimmig gewählt. Im Vorstand des Kirch-Gönser Feuerwehrvereins wird zukünftig Stephan Steiner die Einsatzabteilung als Beisitzer vertreten.

Um neue Mitglieder für die Einsatzabteilung zu gewinnen, wird die Kirch-Gönser Feuerwehr verstärkt auf die zugezogenen Neubürger zugehen und Werbung betreiben. Dies betrifft auch die Mini- und Jugendfeuerwehr. Mit einem gemütlichen Beisammensein wurde dann die Jahresmitgliederversammlung der Einsatzabteilung beendet.

80. Geburtstag Ewald Binzer

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Feuerwehr gratulierte Ewald Binzer zum 80-sten.

Zu seinem 80. Geburtstag gratulierte dem Kirch-Gönser Ewald Binzer (Mitte) auch die Freiwillige Feuerwehr durch ihren Wehrführer Jörg Winter (rechts) und 2. Vorsitzenden Benjamin Griessl. Das Geburtstagskind war jahrzehntelang aktives Mitglied der Einsatzabteilung und gehört heute der Alters- und Ehrenabteilung an. Die Feuerwehrleute wünschten Ewald Binzer alles Gute zu seinem runden Geburtstag.

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