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Feuerwehr Kirch Göns Posts

Oswin Veith: Kirch-Göns hat Feuerwehr mit Zukunft

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Dieser Tage besuchte der Wetterauer Bundestagskandidat der CDU, Kreisbeigeordnete Oswin Veith, wieder einmal die Kirch-Gönser Feuerwehr, der er seit seiner Zeit als Butzbacher Bürgermeister sehr verbunden ist. So war er 2011 Schirmherr der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Wehr. Wie immer ließ sich Vetih über die Situation vor Ort informieren und besprach mit den Feuerwehrleuten aktuelle Probleme. Derzeit verfügt die Kirch-Gönser Einsatzabteilung über siebenundzwanzig Aktive. Vom Altersdurchschnitt her ist sie einer der jüngsten Butzbacher Einsatzabteilungen und tagesalarmsicher. Im Jahr 2012 hatte sie 46 Einsätze, in 2013 bisher sieben. Die Jugendfeuerwehr besteht aus zehn Mädchen und Buben, die Minifeuerwehr aus acht Kindern. Zwölf Mitglieder umfasst die Alters- und Ehrenabteilung. Der Feuerwehrverein hat derzeit 320 Mitglieder und einen sehr erfolgreichen Musikzug und Fanfarenzug. Oswin Veith, selbst Posaunist und auch der Feuerwehrmusik eng verbunden, zeigte sich über die Zahlen beeindruckt und meinte: „Kirch-Göns ist eine Feuerwehr mit Zukunft“.

In der lockeren Gesprächsrunde lobte Veith auch die neue Mitgliederwerbekampagne für Freiwillige Feuerwehren des hessischen Innenministeriums. Diese steht unter dem Motto „Alle brauchen die Feuerwehr. Die Feuerwehr braucht Dich“. Laut Veith sind die Feuerwehren die einzigen den Bürgermeistern von Städten und Gemeinden noch zur Verfügung stehenden Kräfte zur allgemeinen Gefahrenabwehr. „Oft werden sie als Erste zum Geschehen gerufen und müssen es richten. Da ist Sachverstand, Erfahrung und Können gefragt. Das alles vereinen die Frauen und Männer der Kirch-Gönser Feuerwehr. Das Dorf kann stolz darauf sein“, so der frühere Chef der Butzbacher Feuerwehren, Oswin Veith. Rund 74.000 Menschen sind in den hessischen Freiwilligen Feuerwehren ehrenamtlich zum Wohle der Allgemeinheit aktiv, darunter die Kirch-Gönser Einsatzkräfte. Was bisher in Kirch-Göns gut klappte, ist aber mancherorts ein Problem, der Neuzugang von Mitgliedern. Von daher die Kampagne der Landesregierung zur Mitgliedergewinnung. Eigentlich, so Veith, müssten alle Hausbesitzer Mitglied der örtlichen Feuerwehr sein. Und wer auf tolle Kameradschaft treffen will, sich für Technik begeistert, sei bei den Einsatzabteilungen richtig. Wie die Kirch-Gönser Feuerwehr freuen sich alle in Hessen auf neue Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner. Wehrführer Jörg Winter wies zum Abschluss des Gesprächs mit Oswin Veith auf die Internetseite www.allebrauchendich.com der Mitgliederwerbekampagne hin.

Langjährige Feuerwehrleute geehrt

Posted in Allgemein, and Einsatzabteilung

Auf dem Sommerfest von Kirch-Gönser Feuerwehr und Kleintierzuchtverein wurden langjährige Feuerwehrleute von Bürgermeister Michael Merle und Stadtbrandinspektor Michael Tiedemann geehrt. Auch Kreisbeigeordneter Oswin Veith war extra nach Kirch-Göns gekommen, um der Ehrung beizuwohnen. Seit zehn Jahren gehören Steffen Häuser und Sebastian Nitsche freiwillig und ehrenamtlich der Kirch-Gönser Einsatzabteilung an und haben zudem Vorstandsposten im Feuerwehrverein inne. Ebenso Stefan Steiner, der seit zwanzig Jahren in der Einsatzabteilung seinen Dienst verrichtet. Gar auf vierzig Jahre Dienst in der Einsatzabteilung können Dieter Winter, Willi Kraeft und Edgar Becker zurück blicken. Dieter Winter zugleich auf lange Jahre als Wehrführer und Stadtbrandinspektor. Bürgermeister Michael Merle dankte bei der Übergabe der Ehrenurkunden, die mit Anerkennungsprämie des Landes Hessen verbunden ist, für die ehrenamtliche Tätigkeit der Feuerwehrleute zum Wohle der Allgemeinheit. Auf dem Foto sind zu sehen (von links): Wehrführer Jörg Winter, Kreisbeigeordneter Oswin Veith, Feuerwehrvereinsvorsitzender Markus Mohr, Stadtbrandinspektor Michael Tiedemann, Edgar Becker, Willi Kraeft, Stefan Steiner, Sebastian Nitsche, Steffen Häuser, Dieter Winter und Bürgermeister Michael Merle.

Spende an Kindergarten

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Im Januar veranstaltete die Kirch-Gönser Feuerwehr ein Flutlicht-Rodeln für Kinder. Den Reinerlös dieser Veransaltung in Höhe von 240,- Euro spendeten die Brandschützer jetzt dem Kindergarten Kirch-Göns. Darüber freuten sich dessen Kinder und Erzieherinnen und bedankten sich für die Zuwendung. Der Betrag wird für eine Überraschung der Kinder verwendet werden.

Kinder besuchten Kirch-Gönser Feuerwehr

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Im Rahmen der Oster Aktiv Wochen der Stadt Butzbach besuchten mehrere Kinder die Kirch-Gönser Feuerwehr. Sie konnten die beiden Einsatzfahrzeuge ausgiebig besichtigen und bekamen sie erklärt. Kleidungsstücke der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr wurden ausprobiert und mit einer Handspritze lernten die Kinder wie man ein Feuer bekämpft. Zudem wurden Feuerwehrautos gebastelt. Als Höhepunkt kam dann auch noch die Drehleiter aus Butzbach angefahren und konnte ebenfalls besichtigt werden. Die Kirch-Gönser Feuerwehr weist darauf hin, dass die Minifeuerwehr sich am Samstag, den 20. April, um 14.00 Uhr am Gerätehaus trifft. Hierzu sind alle interessierten Kinder und Eltern eingeladen. Spiel rund ums Thema Feuer und Wasser und ein kleiner Imbiss warten auf die Besucher. Die genauen Zeiten von Mini- und Jugendfeuerwehr sind auf der Homepage www.feuerwehr-kirchgoens.de ersichtlich.

Kirch-Gönser Feuerwehrverein zog Jahresbilanz

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Auf seiner Jahreshauptversammlung zog der Feuerwehrverein Kirch-Göns jetzt Bilanz des vergangenen Jahres. Die sehr gut besuchte Versammlung begann mit dem Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden Markus Mohr. Er ließ die Veranstaltungen 2012 wie das gemeinsame Sommerfest mit dem Kleintierzuchtverein noch einmal Revue passieren. Er sprach auch über den Feuerwehr Bedarfs- und Entwicklungsplan der Stadt Butzbach und „Horrorszenarien“, die sich Politiker wünschen würden um Geld um jeden Preis zu sparen. So die Zusammenlegung von Wehren gegen deren ausdrücklichen Wunsch.

Wehrführer Jörg Winter bezeichnete anschließend in seiner Rede das Jahr 2012 als intensives Ausbildungsjahr. Insgesamt mussten die Feuerwehrleute zu 46 Einsätzen ausrücken, die ein breites Spektrum aufwiesen, darunter aber kein Feuer. Die Einsätze hätten gezeigt, dass in Kirch-Göns nach wie vor eine Tageseinsatzbereitschaft gegeben ist. Winter forderte in seiner Rede den Erhalt der Eigenständigkeit der Kirch-Gönser Wehr. Gerade habe die Landesregierung mitgeteilt, dass man Griechenland beim Aufbau von Strukturen der Freiwilligen Feuerwehr nach deutschem Vorbild helfe. Und zuhause würden Bestrebungen zum Abbau und Zusammenlegen von Wehren um sich greifen. Eine Zusammenlegung würde zum Verlust großer Teile der Aktiven führen, eine Tagesalarmsicherheit sei dann nicht mehr gegeben, möglicherweise auch keine grundsätzliche Einsatzfähigkeit.

Jugendwart Benjamin Grießl berichtete anschließend über die Aktivitäten von Mini- und Jugendfeuerwehr, die derzeit 18 Mitglieder zählen. Für den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr gab dessen Vorsitzende Betty Menk einen Bericht ab, der die Höhepunkte des letzten Jahres aufführte. Ganz kurz machte es Kassenwart Steffen Häuser mit seinem Bericht, nach dem das letzte Jahr mit einem geringen Plus abgeschlossen wurde. Bei den anstehenden Teil-Vorstandswahlen wurden der 1. Vorsitzende Markus Mohr, Kassenwart Steffen Häuser und 2. Schriftführer Thorsten Röhrig jeweils einstimmig wiedergewählt.

Der als Gast anwesende Ortsvorsteher Stefan Euler nahm zum Feuerwehr Bedarfs- und Entwicklungsplan Stellung. Er hoffte, dass in diese Angelegenheit nach dem Rücktritt von Stadtbrandinspektorin Bärbel Geretschläger und ihres Stellvertreters Alexander Heinz wieder Schwung kommt. Pfarrer Wiliam Thum dankte den Feuerwehrleuten, dem ehemaligem Fanfarenzug und dem Musikzug für deren Unterstützung bei kirchlichen Veranstaltungen. Die Kirchenverwaltung habe schon vor Längerem der Stadt das Grundstück zum halben Verkehrswert angeboten, da es sich bei dem eventuellen Bau eines Gerätehauses dort um eine gemeinnützige Sache handele. Bis jetzt sei auf das Angebot nicht schriftlich geantwortet worden, es erfolgte wohl nur ein Telefonanruf. Von der Feuerwehr der Samtgemeinde Rosche, Kreis Uelzen, waren Ortsbrandmeister Gerhard Schulz und Torben Richter zur Jahresmitgliederversammlung nach Kirch-Göns gekommen. Beide sind Vereinsmitglieder. Die seit Jahrzehnten bestehende Freundschaft zwischen Kirch-Göns und Rosche soll weiter gepflegt und ausgebaut werden. Die Zusammenarbeit beider Jugendfeuerwehren bezeichnete er als hervorragend.

Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Michael Kinnel bezeichnete die Kirch-Gönser Einsatzabteilung als gut aufgestellt. Kreisweit sei bei den Jugendfeuerwehren ein Mitgliederrückgang zu verzeichnen, bei den Einsatzabteilungen eine geringfügige Verbesserung. Zusammen mit dem Kreisbeigeordneten Oswin Veith überreichte Kinnel dem Kirch-Gönser Wehrführer Jörg Winter mit dem Bronzenen Ehrenkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes eine hohen Auszeichnung für dessen herausragende Leistungen und langjähriges außergewöhnliches Engagement auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens. Hanspeter Tiedemann und Kurt Müller wurden für ihre großen Verdienste um das Feuerlöschwesen mit dem Ehrenkreuz in Silber des Bezirksfeuerwehrverbandes geehrt. Der 1. Vorsitzende Markus Mohr verabschiedete Hanspeter Tiedemann und Mario Wilhelm aus dem Vorstand und überreichte beiden ein Präsent als Dank des Vereins. Hanspeter Tiedemann war seit 1986 Vorstandsmitglied als Vorsitzender und dann Ehrenvorsitzender des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Kirch-Göns. Nachdem er kürzlich seinen 75. Geburtstag feiern konnte, zog er sich jetzt aus der Vorstandsarbeit zurück. Markus Mohr dankte ihm für sein Engagement namens des Feuerwehrvereins. Mario Wilhelm war jahrelang als Beisitzer der Aktiven im Vorstand.

Seit fünfzig Jahren sind Werner Hanack, Klaus Heiden, Dieter Winter, Werner Gärtner, Willi Calling und Willi Kraeft Mitglieder des Kirch-Gönser Feuerwehrvereins. Für diese langjährige treue Mitgliedschaft wurden sie von der Versammlung zu Ehrenmitglieder ernannt. Sie erhielten das Ehrenabzeichen des Vereins nebst Urkunde. Zahlreiche Mitglieder wurden für ihre fünfzigjährige Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt. Der ehemalige Stadtbrandinspektor Dieter Winter meinte bei diesem Anlass, er habe sich immer als Vertreter der Einsatzabteilungen verstanden, nicht als verlängerter Arm der Stadtverwaltung. Und dass jetzt eine Stadtbrandinspektorin und ihr Stellvertreter quasi von den Wehren abgewählt worden seien, das habe es bisher nicht gegeben. Im Hinblick auf den Bedarfs- und Entwicklungsplan sagte Winter, die geplanten Zusammenlegungen seien Unsinn, zerstörten die Gemeinschaft. Aber vielleicht würden ja Stadtverordnete in die Einsatzabteilungen eintreten und dann die Lücken nach Zusammenlegungen auffüllen. Winter warnte davor, dass dann irgendwann die gesetzlich vorgegebene Einsatzzeit von zehn Minuten nicht mehr eingehalten werden könne. Da seien Probleme vorprogrammiert, unter anderen mit den Firmen im Magna Park. Denn dann stehe möglicherweise die Einrichtung einer Werksfeuerwehr auf dem Plan, was sicherlich von den Firmen als Standortnachteil gewertet werden würde.

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