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Kategorie: Einsatzabteilung

Kompetenz weiter ausgebaut

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Kürzlich konnten 14 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden – sieben dabei aus Kirch-Göns ihre Kompetenz im Umgang mit Wärmebildkameras erweitern.
Die Fortbildung fand bei der Arbeitsgemeinschaft B-F-T in Allendorf-Nordeck (Landkreis Gießen) statt.

Themen des besagten Trainings waren die Anwendung von Wärmebildkameras (WBKs) in Theorie und Praxis, ihre Einsatzmöglichkeiten beim Suchen von Personen, lokalisieren von Brandherden und von Gefahrgut. Gleichzeitig wurden aber auch Grenzsituationen und Probleme beim Umgang mit den Kameras im Einsatzfall aufgezeigt.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass das Seminar ein wichtiger und hilfreicher Bestandteil ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit war und sie gerne ihre Freizeit für unser aller Sicherheit investiert haben.

Wie Wehrführer, Jörg Winter, anmerkte sei diese Ausbildungseinheit ist ein wichtiger Schritt „zur weiteren Verbesserung der Sicherheit der Butzbacher Bevölkerung!“

Um das erlernte Wissen praxisnah an alle Kameradinnen und Kameraden in der Einsatzabteilung weiter zu geben, war der korrekte Umgang mit einer Wärmebildkamera Ausbildungsthema der letzten Übung, welche von Sebastian Nitsche geplant und durchgeführt wurde.

Großübung in Pohl-Göns

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Mittwoch, 28.05.2014. Punkt 19Uhr ertönt die Sirene, die Melder piepen. Doch heute ist etwas anders. Denn statt dass die Mitglieder der Einsatzabteilung der freiwilligen Feuerwehr Kirch-Göns alles stehen und fallen lassen und zum Gerätehaus rennen, sind sie schon alle dort. Gespannt warten sie auf die Mitteilung per Funk, wo die Großübung, die für diesen Abend in Pohl-Göns vorgesehen war, genau stattfindet und auf was sie sich dort gefasst machen müssen: Kellerbrand im Kindergarten, es werden noch mehrere Personen vermisst.

Voll ausgerüstet fuhr die Kirch-Gönser Feuerwehr an den Einsatzort, an dem sie auf die Feuerwehr Pohl-Göns traf. Die Feuerwehr aus Ebersgöns folgte kurz darauf. Die Gruppenführer der Feuerwehren besprachen das Vorgehen. Die Feuerwehren aus Pohl-Göns und Ebersgöns bauten vor dem Kindergarten eine Wasserversorgung auf, während ihre Atemschutzgeräteträger bereits das Erdgeschoss nach vermissten Personen absuchten. Die Kirch-Gönser Feuerwehr baute gleichzeitig eine Wasserversorgung hinter dem Kindergarten auf. Dies bereitete einige Probleme, da der Kindergarten eingezäunt ist und die Schläuche über den Zaun gelegt werden mussten. Zur gleichen Zeit suchten die Kirch-Gönser Atemschutzgeräteträger den Keller ab. Dort trafen sie auf eine nicht ansprechbare Person. Mit Hilfe eines Tragetuchs wurde sie die schmale Kellertreppe hinauf und ins Freie getragen, wo sie von anderen Feuerwehrmitgliedern zum Verletzten-Sammelpunkt getragen wurde. Die Atemschutzgeräteträger gingen anschließend erneut in den Kindergarten, um nach weiteren Verletzten zu suchen.

Alle verletzten Personen konnten erfolgreich aus dem verqualmten Kindergarten gerettet werden. Mit Hilfe eines Injektionslüfters wurde das Gebäude anschließend wieder von Rauch und Qualm befreit. Nach dem Abbau gab es noch eine kurze Übungsnachbesprechung, bevor die Fahrzeuge wieder einsatzbereit in die Gerätehäuser zurückgefahren wurden.

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Nach getaner Arbeit saßen die Feuerwehrmitglieder der drei Feuerwehren noch beisammen, aßen und tranken gemeinsam und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Auf diesem Wege bedankt sich die Einsatzabteilung der freiwilligen Feuerwehr Kirch-Göns nochmals für die Einladung zur Großübung in Pohl-Göns!

Langjährige Feuerwehrleute geehrt

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Auf dem Sommerfest von Kirch-Gönser Feuerwehr und Kleintierzuchtverein wurden langjährige Feuerwehrleute von Bürgermeister Michael Merle und Stadtbrandinspektor Michael Tiedemann geehrt. Auch Kreisbeigeordneter Oswin Veith war extra nach Kirch-Göns gekommen, um der Ehrung beizuwohnen. Seit zehn Jahren gehören Steffen Häuser und Sebastian Nitsche freiwillig und ehrenamtlich der Kirch-Gönser Einsatzabteilung an und haben zudem Vorstandsposten im Feuerwehrverein inne. Ebenso Stefan Steiner, der seit zwanzig Jahren in der Einsatzabteilung seinen Dienst verrichtet. Gar auf vierzig Jahre Dienst in der Einsatzabteilung können Dieter Winter, Willi Kraeft und Edgar Becker zurück blicken. Dieter Winter zugleich auf lange Jahre als Wehrführer und Stadtbrandinspektor. Bürgermeister Michael Merle dankte bei der Übergabe der Ehrenurkunden, die mit Anerkennungsprämie des Landes Hessen verbunden ist, für die ehrenamtliche Tätigkeit der Feuerwehrleute zum Wohle der Allgemeinheit. Auf dem Foto sind zu sehen (von links): Wehrführer Jörg Winter, Kreisbeigeordneter Oswin Veith, Feuerwehrvereinsvorsitzender Markus Mohr, Stadtbrandinspektor Michael Tiedemann, Edgar Becker, Willi Kraeft, Stefan Steiner, Sebastian Nitsche, Steffen Häuser, Dieter Winter und Bürgermeister Michael Merle.

Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung

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Jörg Winter als Wehrführer wiedergewählt

Alter und neuer Wehrführer der Einsatzabteilung der Kirch-Gönser Feuerwehr ist Jörg Winter. Dies ergab die diesjährige Mitgliederversammlung der Brandschützer. Von der Stadt Butzbach müssen die drei Feuerwehrleute noch in ihren Ämtern bestätigt werden. Neunzehn Mitglieder der Einsatzabteilung besuchten die Versammlung, die von Jörg Winter eröffnet wurde. In seinem Rechenschaftsbericht als Wehrführer benannte er die Einsatzstärke der Abteilung zum 31.12.2012 mit sechsundzwanzig Männern und einer Frau als gut. Die Tageseinsatzfähigkeit ist in Kirch-Göns nach wie vor gegeben. Im vergangenen Jahr mussten die Feuerwehrleute zu sechsundvierzig Einsätzen ausrücken, überwiegend als Folge von Fehlalarmen von Brandmeldeanlagen. Hinzu kamen verschiedene technische Hilfeleistungen. Ein richtiger Brandeinsatz war glücklicherweise nicht darunter.

Die Weiterbildung der Kirch-Gönser Einsatzkräfte nannte Jörg Winter “super“ aufgrund der zahlreichen Lehrgängen, die von Mitgliedern der Wehr absolviert wurden. Zwölf Übungen wurden im letzten Jahr abgehalten. Hinzu kamen die Begehung der Bosch-Halle im Magna Park, Übungen in Griedel und Gambach sowie eine mit einem verunfallten Auto. In Bad Nauheim mussten Einsatzkräfte die Atemschutzstrecke überwinden und im „Feuerdrachen“ das Löschen eines Kellerbrandes üben. Zum Abschluss seiner Ausführungen dankte Wehrführer Jörg Winter seinen Feuerwehrkameraden für das im letzten Jahr gezeigte Engagement und ging dann auf den derzeitigen Stand des Bedarfs- und Entwicklungsplanes der Stadt Butzbach für die Feuerwehren ein. Hier sei seitens der Stadt ein Konzept mit nur noch fünf Gerätehaus-Standorten vorgelegt worden. Laut Winter ist die Herkunft von darin genannten Zahlen seiner Meinung nach unklar. Kostenaufstellungen erschienen ihm zumindest teilweise stark überhöht. So sei für Kirch-Göns ein Massivbau vorgesehen, wo auch eine günstigere Container-Lösung ausreichen würde. Man habe selber Kosten für Kirch-Göns ermittelt und sei dabei auf eine Ersparnis von ca. 400.000,- Euro gekommen. Auch die im Konzept eingerechneten Baunebenkosten seien mit 25 % absolut unüblich und überhöht. Bei der Kostenplanung für die zu beschaffenden Fahrzeuge seien teilweise Preise ganz klar zu hoch angesetzt. Und grundsätzlich betrachte er das Konzept „kleine Autos für die Stadtteile“ als nicht sachgerecht. Bei den alle fünf Jahre erforderlichen Wahlen wurde Jörg Winter dann einstimmig von den Einsatzkräften zum Wehrführer wiedergewählt. Mit Markus Mohr und Sebastian Nitsche wurden zwei neue Stellvertreter jeweils einstimmig gewählt. Im Vorstand des Kirch-Gönser Feuerwehrvereins wird zukünftig Stephan Steiner die Einsatzabteilung als Beisitzer vertreten.

Um neue Mitglieder für die Einsatzabteilung zu gewinnen, wird die Kirch-Gönser Feuerwehr verstärkt auf die zugezogenen Neubürger zugehen und Werbung betreiben. Dies betrifft auch die Mini- und Jugendfeuerwehr. Mit einem gemütlichen Beisammensein wurde dann die Jahresmitgliederversammlung der Einsatzabteilung beendet.

Kirch-Gönser Feuerwehr übte für Autounfall

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Technische Hilfeleistung wird es genannt, wenn Einsatzkräfte der Feuerwehren zu einem Autounfall ausrücken müssen.

Oft sind dabei eingeklemmte Personen aus dem verunfallten PKW zu bergen. Die Vorgehensweise dabei wird von den Einsatzabteilungen immer wieder geübt, damit im Ernstfall alles klappt. So auch jetzt bei der Kirch-Gönser Feuerwehr, die hierfür einen Unfallwagen zur Verfügung gestellt bekam. Die Einsatzkräfte übten alle Schritte ein, die erforderlich sind, um Verletzte sicher bergen zu können. Unter anderem die Sicherung des Wagens, damit er sich nicht mehr bewegt, die Entfernung der Glasscheiben und das Aufhebeln von verklemmten Autotüren. Das Zerschneiden der A, B und C-Säulen, auf denen das Fahrzeugdach ruht, mit einer großen hydraulischen Schere sowie das Entfernen desselben, damit man die eingeklemmte Person befreien kann.

Viele Szenarien sind nach einem Unfall vorstellbar, auf alle müssen sich die Einsatzkräfte einstellen und Abhilfe schaffen können. So kann es sein, dass die Airbags nicht ausgelöst haben. Hier muss sicher gestellt werden, dass sie bei einer späteren Auslösung nicht die verunfallte Person nicht verletzt wird. Füße können von umgebogenen Pedalen eingeklemmt sein. Auch hier kommen hydraulische Scheren zum Einsatz, um die Füße frei zu schneiden. Die verschiedenen Möglichkeiten der Bergung einer verletzten Person aus einem verunfallten Auto wurde von den Kirch-Gönser Einsatzkräften fleißig geübt.

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